Die Digital2-Gründer im Interview

Die Digital2-Gründer im Interview

Die Digital2-Gründer im Interview

Die Gründer der Digital two GmbH im Gespräch: SportBrain-Geschäftsführer Christoph von Külmer und Wolfgang Graßhof, Vorstandsvorsitzender der WOGRA AG, haben dem Magazin Startup Valley in einem Interview Rede und Antwort gestanden.

Stellen Sie sich und das Startup Digital two GmbH doch kurz unseren Lesern vor!

Unser Startup Digital two GmbH, oder auch kurz Digital2, entwickelt Lösungen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Unser Fokus liegt dabei speziell auf Chatbot-Kommunikationssystemen. Das sind textbasierte Dialogsysteme, die in Websites, Apps oder Messenger-Diensten eingebunden und dort dann diverse Aufgaben übernehmen können – vom Service über die Kundenberatung bis hin zum Marketing.

Gründer hinter Digital2 sind Wolfgang Graßhof und Christoph von Külmer. Gemeinsam leiten sie die Digital two GmbH und das Team hinter dem Startup, das sich aus den insgesamt 32 Professionals aus dem digitalen Bereich zusammensetzt.

Wie ist die Idee zu Digital two entstanden?

Digital2 ist als Joint Venture gegründet worden. Hinter dem Startup stehen unsere Unternehmen WOGRA AG, das sich auf Software-Entwicklung spezialisiert hat, sowie SportBrain Social Media & web, eine Agentur für Online-Marketing. Unsere Unternehmen arbeiten seit Jahren immer wieder zusammen an gemeinsamen Projekten, so haben wir uns auch kennengelernt.

In unserem Arbeitsalltag, insbesondere in Kundenprojekten, haben wir oft aus erster Hand mitbekommen, wo es Bedarf an neuen, anderen oder besseren Produkten gab. Irgendwann dachten wir uns: „Warum entwickeln wir diese Produkte nicht einfach selbst?“. Also haben wir uns zusammengetan, um unsere Synergien zu nutzen und unsere Kompetenzen zu bündeln. So können wir nun gemeinsam und flexibel aus Ideen und Trends innovative Produkte entwickeln.

Welche Vision steckt hinter Digital two?

Wir reagieren mit unseren Lösungen direkt auf Anwenderbedürfnisse. Wir hören zu, welche Produkte, Technologien und Funktionen Unternehmen wirklich brauchen und entwickeln dann genau solche Lösungen.
Ein solches neuartiges und einzigartiges Produkt ist unser Chatbot-System „Winston“. Chatbots sind die Technologie der Zukunft, wir sind davon überzeugt, dass eine Vielzahl von Unternehmen in den nächsten Jahren Bots im Einsatz haben wird. Unsere Anwendung ist individuell skalierbar und so exakt auf Kundenbedürfnisse anpassbar. Diese wichtigen Eigenschaften bieten viele bestehende Lösungen bislang nicht.

Von der Idee bis zum Start: was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war es bis jetzt, eine klare Kommunikation nach außen zu entwickeln. Vielen potenziellen Anwendern ist der Mehrwert von Chatbots noch nicht klar oder die Technologie auch einfach noch nicht ganz geheuer. Wir mussten also klar kommunizieren, was der Mehrwert von unserem Produkt ist und wie es sich von anderen unterscheidet, um so das Vertrauen der Kunden in unsere Lösung zu gewinnen.

Finanziert haben wir uns als Joint Venture über eigene Ressourcen. Wir teilen uns gemeinsame Büroräume und unser Team setzt sich zunächst aus einzelnen Fachkräften und Experten der gründenden Agenturen zusammen. Geleitet wird das Team gemeinsam von den Gründern Christoph von Külmer, der gleichzeitig Geschäftsführer von SportBrain Social Media & web ist, und Wolfgang Graßhof, Vorstand der WOGRA AG. Wir wollen auch zukünftig möglichst auf eine externe Finanzierung verzichten und organisch weiter wachsen.

Wer ist die Zielgruppe von Digital two?

Unsere Zielgruppe sind Unternehmen aus jedem Bereich und von wirklich jeder Größe, welche die Herausforderung „Digitalisierung“ in der Kommunikation erfolgreich meistern möchten.

Wie funktioniert Digital two?

Unser neuartiges Chatbot-System namens „Winston“ lässt sich dank seiner individuellen Skalierbarkeit für fast jedes Unternehmen und zu jedem Zweck einsetzen. Wenn ein Kunde zu uns kommt, legen wir zunächst fest, was er mit dem Bot erreichen will und wo er ihn einsetzen möchte. Dann individualisieren wir unser System für ihn, passend zu seinen Bedürfnissen.

Welche Vorteile bietet Digital two?

Neben seiner vollständigen Individualisierbarkeit bietet unser Chatbot-System noch weitere Features, die es von anderen Produkten abheben und die dem Anwender zahlreiche Vorteile bieten. So ist beispielsweise das Deployment auf eigenen Servern möglich, das System ist Datenbank-unabhängig, es kann auf Websites sowie auf Social Media-Kanälen eingesetzt oder in native Apps integriert werden. Natürlich achten wir auch darauf, dass alle Daten in Deutschland nach den aktuellen Richtlinien der DSGVO gehostet werden.

Digital two, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir glauben an unser Unternehmen und unser Produkt , dementsprechend haben wir große Ziele. In den nächsten fünf Jahren möchten wir nicht nur bei den großen Anbietern von Chatbot-Technologien mitmischen, sondern unsere Produktpalette im Bereich der digitalen Innovationen auch noch erweitern. Die Ideen sind jedenfalls schon da!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Gründet nur, wenn Ihr euch absolut sicher seid, dass Bedarf an Eurer Lösung besteht – nicht nur, weil Ihr es vermutet. Seid bereit, Zeit, Geld und Nerven in Eure Idee zu investieren. Auch wenn Ihr mit hohem Aufwand rechnet, werdet ihr ihn wahrscheinlich immer noch unterschätzen. Und schließlich: setzt auf kluges Social Media-Marketing, um Euer Produkt an den Mann zu bringen – aus unserer Erfahrung die beste und gleichzeitig kostengünstigste Methode, ein Produkt zu vermarkten.

Wir bedanken uns bei Startup Valley für das Interview!